Hast du schon mal einen Restaurantkritiker essen sehen? Also in echt, nicht im Fernsehen? Falls nein, schau dir unbedingt mal den Disney Film "Ratatouille* an, der bringt es absolut auf den Punkt und der Fun Faktor kommt auch nicht zu kurz.

Ein Restaurantkritiker isst absolut achtsam: langsam, genüsslich, bewusst, fokussiert. Er macht einfach nur das: Essen. Schmecken. Spüren. Reflektieren. Er ist ein absolut achtsamer Esser, wenn auch seine Beweggründe vielleicht anders als deine sind.


Achtsam Essen - Was ist das eigentlich?

Achtsam zu essen bedeutet mit der vollen Aufmerksamkeit zu essen und wahrzunehmen, was man fühlt, schmeckt, riecht und fühlt. 

Achtsames Essen beginnt schon beim Kochen, schon beim Einkaufen, wenn du so weit gehen willst.

Achtsames Essen ist ablenkungsfrei - ohne Handy, TV, Radio, Streitgespräche am Tisch oder endlose Gedankenkreisel über das nächste Business-Projekt. 

Achtsames Essen ist getragen vom Gedanken der Fülle, der Dankbarkeit und der intensiven Wahrnehmung dieser beiden Grundsätze. 


Wie geht das nun, dieses achtsame Essen?

Wenn du achtsam essen willst, gibt es ein paar einfache Dinge, die du dabei beachten kannst und die sich zu befolgen lohnen:

  1. Schalte Ablenkungen beim Essen aus: Radio, Musik, TV, Handy, Computer, etc. 
  2. Iss immer am selben Platz. Dieser ist im Idealfall der Esstisch, an dem einfach nur das gemacht wird (zumindest zur Essenszeit): Essen. Er sollte zu diesen Momenten auch leer von anderen Dingen sein (Laptop, Hausaufgaben, To Do Listen, etc.). 
  3. Richte dir deinen Essplatz schön her: eine hübsche Kerze, gedämpftes bzw. nicht zu grelles Licht, ein hübsches Gesteck oder ein Kräutertopf sorgen für eine heimelige Stimmung und sind gleichzeitig angenehm und nachhaltig.
  4. Iss immer vom Teller und fülle diesen nur so weit, dass du außen drei fingerbreit einen Rand frei lassen kannst. Wenn du nach dem ersten Teller noch mehr willst, kannst du ja immer noch nachschöpfen. 
  5. Bevor du, bzw. ihr, zu essen beginnt, halte inne und genieße den Dampf deiner Mahlzeit, den Geruch, den Anblick. Mach dir den Luxus dieser Mahlzeit bewusst und genieße dieses Gefühl von Wohlstand für einen Moment.
  6. Beim eigentlichen Essen nimmst du alle Aromen, Geschmäcker und haptischen Feinheiten deiner Mahlzeit wahr. Du spürst sie im Mund und auch danach, im Hals, im Magen. 
  7. Langsam essen und bewusst kauen ist eine wichtige Grundlage des achtsamen Essens.
  8. Wenn alle fertig sind, genießt noch einen Moment die Ruhe der Mahlzeit und den Genuss des gemeinsamen Beisammenseins.


Warum solltest du auch achtsam essen, was hast du davon?

Du merkst bereits in der Abfolge des achtsamen Essens: es bringt viel Ruhe und Einklang in deine Mahlzeit und damit auch in die deines Partners, deiner Kinder oder deiner Gäste. Aber achtsames Essen hat noch mehr Vorteile:

  • durch das langsame Essen isst du bewusster und möglicherweise weniger
  • das langsame Kauen und bewusste Schmecken ist gut für deinen Magen und beugt so Magenschmerzen und Sodbrennen vor
  • die Ruhe beim Essen wirkt wie ein Kraftpool auf deinen Geist. Danach bist du erfrischt, statt gestresst. 
  • das friedvolle Beisammensein ist Balsam für deine Seele und trägt immens zur Zufriedenheit in dir und deiner Tischgesellschaft bei


Wie kommst du in die Achtsamkeit beim Essen, auch wenn dir das bisher total fremd war?

Wenn dir das Konzept bisher total fremd war und du eine “Zwischendurch-Esserin”, “Schnellesserin” oder “Sofa-Snackerin” bist, wirst du davon in vielfacher Weise profitieren. Du kannst damit beginnen, in dem du der Liste oben folgst. Versuche es mal mit einem Zeitraum von einer Woche, das sind dann wahrscheinlich sieben (gemeinsame) Mahlzeiten. Um die ersten Benefits zu spüren und die ersten positiven Effekte zu sehen, wird das bereits ausreichen.

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take care & be mindful.

Deine Isabel.